Remote Assessments

Remote Assessments: Zeitlich und örtliche hoch flexible, valide Assessment-Prozesse im digitalen Raum

Schon im Rahmen internationaler Assessment-Projekte ist die Durchführung von remote („auf Distanz“) realisierten Einzel-Assessments seit langem geübte Praxis. Durch die weltweite COVID-19-Pandemie wesentlich beschleunigt, werden seit März 2020 Assessments zu Auswahl- und Entwicklungszwecken nahezu ausschließlich im Remote-Format durchgeführt. Damit verbindet sich nicht nur ein notwendiger Beitrag zum Umgang mit der Pandemie, sondern auch weitere Vorteile, beispielsweise:

  • Eine unkomplizierte, schnelle und flexible Durchführung sorgt für eine einfachere Integration in die Zeitpläne aller Teilnehmer*innen
  • Aus dem wegfallenden Reiseaufwand resultiert eine wesentliche Zeit- und Kostenersparnis
  • Eine stärkere Repräsentation der aktuellen und zukünftigen Arbeitsumgebung im Sinne des digitalen Arbeitens
  • Weiterhin valide Ergebnisse in Bezug auf die Bewertung von Kompetenzen und Potenzialen sowie den Entscheidungsprozess unterstützende Risikoabwägungen

Methode: Auch Remote Assessments erfüllen sämtliche methodischen Standards

Die Durchführung von Remote Assessments orientiert sich selbstverständlich auch weiterhin an lang bekannten und weithin etablierten Qualitätskriterien und Prozessstandards wie beispielsweise der DIN 33430 sowie generellen Erfolgsfaktoren von Assessments:

  • Anforderungsbezug: Die Ausrichtung an einem konkreten, verhaltensorientierten Anforderungsprofil bzw. Kompetenzmodell
  • Soziale Validität: Eine teilnehmerorientierte, wertschätzende Durchführung durch methodisch und in Bezug auf Rollen und Aufgabengebiete erfahrene Berater*innen
  • Stimulus-Ambiguität und Response-Offenheit: Kombination von Standardisierung in der Vorgehensweise einerseits und Abbildung der Komplexität und Uneindeutigkeit der beruflichen Realitäten von (Top-)Führungskräften und Manager*innen andererseits
  • Berücksichtigung eines multi-methodalen Zugangs und der hiermit verbundenen Zeitinvestition*

* Einschub:
An dieser Stelle und aus aktuellem Anlass ein kurzes Plädoyer für die Akzeptanz eines notwendigen Zeitbedarfs, der mit einer differenzierten Diagnostik verbunden ist: „Ja, es ist so, dass die häufig reißerisch angebotene Möglichkeit einer Verkürzung des zeitlichen Aufwands auch mit einer reduzierten Differenziertheit und Ergebnisqualität verbunden ist. Mit einem 20-minütigen Persönlichkeitstest sind weniger Aussagen und Ableitungen möglich als nach einem halb- oder ganztägigen Management-Assessment. Es geht ja auch niemand zum Arzt und erwartet nach einem kurzen Gespräch eine genauso differenzierte Diagnose wie nach einem kompletten Ganzkörper-Check inkl. MRT und Belastungs-EKG…!“ (Christoph Aldering, 04.03.2021)

Erfahrung: Keine statistischen Unterschiede im Erleben der Teilnehmenden

Nachvollziehbarerweise erreichte uns mit Start der Remote Assessments sowohl von Seiten der auftraggebenden Unternehmen als auch der Kandidat*innen eine gewisse Skepsis in Bezug auf die Möglichkeit der Vermittlung von Potenzialen, Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie hinsichtlich der technischen Umsetzung. Die praktische Erfahrung mit der Durchführung von Remote Assessments sowohl in Bezug auf Auswahl- als auch Development-Verfahren in den letzten Monaten erlaubt sowohl aus der Perspektive der Beobachter*innen als auch der Kandidat*innen eine differenzierte, gesamthaft sehr positive Einschätzung:

Nachbefragungen zeigen statistisch nicht nachweisbare Unterschiede im Erleben der Kandidaten zwischen der Remote- und der Präsenz-Durchführung (vgl. STUDIE: „Teilnehmer*innen-Erleben: präsent vs. remote durchgeführter Management-Assessments“).

Nach erfolgter Durchführung der Verfahren gingen die Unsicherheiten auf Seiten der Kandidat*innen über zu positiven Einschätzungen hinsichtlich des Realitätsbezugs – dies wohl auch, da der berufliche Alltag seit Covid-19 zunehmend durch Kollaborationsplattformen und durch remote realisierte Prozesse gekennzeichnet ist. So überraschen die Ergebnisse der vorliegenden Befragung in Hinblick auf den wahrgenommenen Realitätsbezug nicht wirklich: Diesen schätzen die Kandidat*innen für Übungen im Remote-Modus sogar höher ein als im Präsenz-Modus.

Diese Ergebnisse lassen den Rückschluss zu, dass auch unabhängig von durch Covid-19 bedingte Einschränkungen die remote realisierten Verfahren eine vergleichbare Alternative zu den im Präsenz-Format durchgeführten Management Assessments darstellen und mit Blick auf die zeitliche und räumliche Flexibilität sogar einige wesentliche Vorteile mit sich bringen.

Gerne stehen wir für einen vertiefenden Austausch zur Verfügung:


Remote Assessments

Remote Assessments: Zeitlich und örtliche hoch flexible, valide Assessment-Prozesse im digitalen Raum

Schon im Rahmen internationaler Assessment-Projekte ist die Durchführung von remote („auf Distanz“) realisierten Einzel-Assessments seit langem geübte Praxis. Durch die weltweite COVID-19-Pandemie wesentlich beschleunigt, werden seit März 2020 Assessments zu Auswahl- und Entwicklungszwecken nahezu ausschließlich im Remote-Format durchgeführt. Damit verbindet sich nicht nur ein notwendiger Beitrag zum Umgang mit der Pandemie, sondern auch weitere Vorteile, beispielsweise:

  • Eine unkomplizierte, schnelle und flexible Durchführung sorgt für eine einfachere Integration in die Zeitpläne aller Teilnehmer*innen
  • Aus dem wegfallenden Reiseaufwand resultiert eine wesentliche Zeit- und Kostenersparnis
  • Eine stärkere Repräsentation der aktuellen und zukünftigen Arbeitsumgebung im Sinne des digitalen Arbeitens
  • Weiterhin valide Ergebnisse in Bezug auf die Bewertung von Kompetenzen und Potenzialen sowie den Entscheidungsprozess unterstützende Risikoabwägungen

Methode: Auch Remote Assessments erfüllen sämtliche methodischen Standards

Die Durchführung von Remote Assessments orientiert sich selbstverständlich auch weiterhin an lang bekannten und weithin etablierten Qualitätskriterien und Prozessstandards wie beispielsweise der DIN 33430 sowie generellen Erfolgsfaktoren von Assessments:

  • Anforderungsbezug: Die Ausrichtung an einem konkreten, verhaltensorientierten Anforderungsprofil bzw. Kompetenzmodell
  • Soziale Validität: Eine teilnehmerorientierte, wertschätzende Durchführung durch methodisch und in Bezug auf Rollen und Aufgabengebiete erfahrene Berater*innen
  • Stimulus-Ambiguität und Response-Offenheit: Kombination von Standardisierung in der Vorgehensweise einerseits und Abbildung der Komplexität und Uneindeutigkeit der beruflichen Realitäten von (Top-)Führungskräften und Manager*innen andererseits
  • Berücksichtigung eines multi-methodalen Zugangs und der hiermit verbundenen Zeitinvestition*

* Einschub:
An dieser Stelle und aus aktuellem Anlass ein kurzes Plädoyer für die Akzeptanz eines notwendigen Zeitbedarfs, der mit einer differenzierten Diagnostik verbunden ist: „Ja, es ist so, dass die häufig reißerisch angebotene Möglichkeit einer Verkürzung des zeitlichen Aufwands auch mit einer reduzierten Differenziertheit und Ergebnisqualität verbunden ist. Mit einem 20-minütigen Persönlichkeitstest sind weniger Aussagen und Ableitungen möglich als nach einem halb- oder ganztägigen Management-Assessment. Es geht ja auch niemand zum Arzt und erwartet nach einem kurzen Gespräch eine genauso differenzierte Diagnose wie nach einem kompletten Ganzkörper-Check inkl. MRT und Belastungs-EKG…!“ (Christoph Aldering, 04.03.2021)

Erfahrung: Keine statistischen Unterschiede im Erleben der Teilnehmenden

Nachvollziehbarerweise erreichte uns mit Start der Remote Assessments sowohl von Seiten der auftraggebenden Unternehmen als auch der Kandidat*innen eine gewisse Skepsis in Bezug auf die Möglichkeit der Vermittlung von Potenzialen, Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie hinsichtlich der technischen Umsetzung. Die praktische Erfahrung mit der Durchführung von Remote Assessments sowohl in Bezug auf Auswahl- als auch Development-Verfahren in den letzten Monaten erlaubt sowohl aus der Perspektive der Beobachter*innen als auch der Kandidat*innen eine differenzierte, gesamthaft sehr positive Einschätzung:

Nachbefragungen zeigen statistisch nicht nachweisbare Unterschiede im Erleben der Kandidaten zwischen der Remote- und der Präsenz-Durchführung (vgl. STUDIE: „Teilnehmer*innen-Erleben: präsent vs. remote durchgeführter Management-Assessments“).

Nach erfolgter Durchführung der Verfahren gingen die Unsicherheiten auf Seiten der Kandidat*innen über zu positiven Einschätzungen hinsichtlich des Realitätsbezugs – dies wohl auch, da der berufliche Alltag seit Covid-19 zunehmend durch Kollaborationsplattformen und durch remote realisierte Prozesse gekennzeichnet ist. So überraschen die Ergebnisse der vorliegenden Befragung in Hinblick auf den wahrgenommenen Realitätsbezug nicht wirklich: Diesen schätzen die Kandidat*innen für Übungen im Remote-Modus sogar höher ein als im Präsenz-Modus.

Diese Ergebnisse lassen den Rückschluss zu, dass auch unabhängig von durch Covid-19 bedingte Einschränkungen die remote realisierten Verfahren eine vergleichbare Alternative zu den im Präsenz-Format durchgeführten Management Assessments darstellen und mit Blick auf die zeitliche und räumliche Flexibilität sogar einige wesentliche Vorteile mit sich bringen.

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